Hoppa Anna Lebenslauf

Anna Hoppa wurde 1969 in Debrecen (Ungarn) geboren.


Ihre Eltern waren keine Musiker, doch es gab in ihrer Verwandtschaft viele Musikliebhaber und talentierte Sänger.


Mit nur 4 Jahren begann sie Geige zu spielen, zuerst Privat bei László Nagy, da sie nicht an der Musikschule angenommen wurde, und mit der musikalischen Früherziehung im Musikkindergarten Mátészalka.

 

Zwei Jahre später fing sie an der Vikár Sándor Musikschule in Nyíregyháza an. 53 km ist sie zweimal die Woche gefahren um bei Mária Pálkövi Unterricht zu nehmen.


1975 belegte sie den 3.Platz bei dem ungarischen Koncz János Landeswettbewerb in Szombathely.

 

Für 4 Jahre (1976 - 1980) besuchte sie den Kurs von Prof. W. P. Bronin, des einzelnen Assistenten von David Oistrach, in Budapest. Während dieser Zeit lernte sie zusammen mit heute berühmten Musikern wie Gábor Takács-Nagy, Gyula Stuller, Géza Stuller, Vilmos Szabadi, Rita Jelinek, Agnes Apró.

Dank Maria Pálkövi lernte sie den Violinmeister István Ruha kennen, der sie bis zum Diplom auf ihrer musikalischen Laufbahn begleitete. Ruha lernte und lehrte die Violinschule nach Jenő Hubay. Anna profitierte viel von dieser Lehrmethode und unterrichtet auch nach dieser.

 

1984 wurde sie am Bartók Béla Konservatorium in Miskolc angenommen, wo der großartige Professor Károly Gál sie als Schülerin angenommen hat.

 

1988 bestand sie ihr Abitur mit herausragendem Erfolg.


Nach dem Abitur besuchte sie die Liszt Ferenc Musikhochschule in Szeged.

In den vier Jahren an der Hochschule war Péter Masopust ihr Lehrer für Violine und Kammermusik. Gleich im ersten Semester fing sie im Leo Weiner Kammerorchester an, mit dem Sie auf Europaturnee ging.

In diesem Kammerorchester spielte sie mit berühmten Musikern wie Katalin Sin (Violoncellomeisterin), Ferenc Szecsődi (Violinmeister).

Der Leiter dieses Kammerorchesters war Richard Weninger.


1993 beendete sie die Universität mit Bravour und nur nach 

wenigen Monaten bekam sie eine Stelle im Stadttheater Szeged, wo sie auch später Konzertmeisterin wurde.

 

1994 brachte sie ihre Tochter Anna zur Welt und 1995 wurde die zweite Tochter, Lili geboren, die ebenfalls Musik studiert.

 

1999-2000 wohnte sie in Miskolc, wo sie Konzertmeisterin des von dem Dirigenten Gergely Keselyák neu gegründeten Oper-Sektion wurde.

Der Aufenthalt in Miskolc war nur kurz, da sie kurz vor der
Jahrtausendwende ein Angebot bekam, nach Deutschland zu
ziehen um im Pannonia Orchester die erste Violine zu spielen,
das sie auch annahm.


Bis 2004 war sie in diesem Orchester tätig und kam sogar bis nach Nordeney.

 

Ab dem 1.September 2004 ist Anna Hoppa zuerst als Stellvertreterin und nach kurzer Zeit als Kapellmeisterin in Bad Füssing tätig. Sie brachte große Veränderungen mit sich und das Orchester ist beliebt wie noch nie. Sie war es auch, die viele Sonderkonzerte einführte und ist stets bemüht das Programm abwechslungsreich und interessant zu gestalten, auch wenn sie in ihrer Freizeit arbeiten muss.

 

Neben dem Orchester spielt sie in ihrem Tangotrio La passion y armonia, im Toselli Quartett, ist als Aushilfe im Niederbayrischen Stadttheater in Passau tätig wie auch im Bayrischen Kammerorchester.

 

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